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PROFESSOR BERNHARDI – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus | all events

 

von Arthur Schnitzler | Regie: Daniela Löffner


„Und gäbe es nicht Strebertum, Parlamentarismus, menschliche Gemeinheit – Politik mit einem Wort, wäre es jemals möglich gewesen, aus diesem Fall eine Affäre zu machen?“
 

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Nov 18, 2017 19:30
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18/11/2017 19:30 18/11/2017 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de PROFESSOR BERNHARDI Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus 38 DD/MM/YYYY
Nov 28, 2017 19:30
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28/11/2017 19:30 28/11/2017 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de PROFESSOR BERNHARDI Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus 38 DD/MM/YYYY
Dec 11, 2017 19:30
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Dec 27, 2017 19:30
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Der Arzt Bernhardi ist mit Leib und Seele Diagnostiker. Vor 15 Jahren hat er mit Kollegen ein privates Klinikum gegründet: das Elisabethinum, ein Lebenswerk, dem Bernhardi nun als Direktor vorsteht. Dort, im sichersten Winkel seiner Wissenschaftswelt, wird seine ärztliche Kompetenz durch ein Ereignis grundlegend in Frage gestellt. Eine junge Frau ist nach einer illegalen Abtreibung an Blutvergiftung erkrankt. Ein hoffnungsloser Fall, Bernhardi sieht es sofort, während seine Patientin in einem letzten Fieberrausch völlig anders fühlt und an Genesung glaubt. Als ein Pfarrer Zutritt zur Sterbenden verlangt, um ihr die heiligen Sakramente zu spenden, verweigert er diesen. Warum den schönen Selbstbetrug durch eine letzte Beichte in Todesangst verwandeln? 

Der Streit zwischen Seelenfrieden und Seelenheil wird zum erbitterten Kampf um Wahrheit, Recht und Existenz. Die Neider Bernhardis bauschen den Zusammenstoß mit dem Pfarrer auf. Die Geldspenden für das Klinikum bleiben aus. Bernhardi wird zum Rücktritt gezwungen. Das Parlament beschäftigt sich mit seinem Fall, bis ihm der Prozess gemacht und er wegen Religionsstörung ins Gefängnis geworfen werden kann. Längst zählt nicht mehr, was wirklich war. Die Fakten haben ausgespielt. Allein der Umstand, dass der Arzt ein Jude ist, hat noch Gewicht.

quelle: staatsschauspiel dresden