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Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n) – Verkehrsmuseum Dresden | all events

 

Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n)

30. September 2017 bis 18. März 2018

In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. 1817 erfand der Karlsruher Tüftler Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn seine Laufmaschine, die heute als Urform des Fahrrads gilt. Anfangs noch skeptisch beäugt, hat das Fahrrad heute mehr Fans als das Auto. Das Verkehrsmuseum Dresden widmet sich in seiner neuen Sonderausstellung „Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n)“ der Leidenschaft Fahrrad(fahren). „Anders als bei vielen anderen Fahrradausstellungen liegt der Fokus dabei weniger auf der Historie oder dem Design, sondern vielmehr auf den Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind.“, sagt Joachim Breuninger, der Direktor des Verkehrsmuseums.

Sep 30, 2017 - Mar 18, 2018
details www.verkehrsmuseum-dresden.de
all at Verkehrsmuseum Dresden
Altmarkt (tram 1, 2, 4)
30/09/2017 18/03/2018 true Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n) Verkehrsmuseum Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Ist das Fahrrad für die einen nur ein Verkehrsmittel wie jedes andere, prägt es bei anderen das Leben. 19 ganz unterschiedliche Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aus Dresden und Umgebung erzählen in Interviews ihre ganz persönliche Fahrradgeschichte(n). Die Spanne reicht vom 17jährigen BMX-Fahrer über einen Extrem-Rennradfahrer, der einmal im Jahr ohne Unterbrechung von Dresden bis in die Alpen fährt, bis hin zu einem Mitglied der Fahrradgruppe der Dresdner Verkehrspolizei.

Einer der Porträtierten ist Stefan Utke, dessen schwer bepacktes, individuell gefertigtes Trekkingrad zu besichtigen ist. Der 30jährige Dresdner Produktmanager bei einem Reiseveranstalter brach 2013 zu einer Abenteuerreise auf, die ihn innerhalb von rund zwei Jahren durch 15 Länder auf drei Kontinenten führte. „Die Gastfreundlichkeit, die mir unterwegs begegnet ist, war unfassbar.“, schwärmt Stefan Utke. „Die Reise hat mich sehr geprägt: Ich achte nun sehr viel mehr auf Menschlichkeit als auf materielle Dinge.“

Zahlreiche Mitmach-Stationen wie das Radkino oder ein Ergometer, an dem jeder Radler seinen Beitrag dazu leisten kann, Deutschland einmal komplett zu umrunden, geben den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, selbst in die Pedale zu treten. So können sie auf einem Parcours im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, wie sich ein Liegerad oder Rennrad fährt.

verkehrsmuseum