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Das Böse kommt auf leisen Sohlen – Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus | all events

 

Das Böse kommt auf leisen Sohlen


von Ray Bradbury  -  Lesung mit Yassin TrabelsiSimon Werdelis und Live-Zeichner Reinhard Kleist

 


Als eines Nachts ein Jahrmarkt in eine kleine Stadt in Illinois kommt, spüren die Freunde Will und Jim, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ist es das merkwürdige Verhalten des Jahrmarktdirektors Mister Dark, dessen Körper über und über mit lebendig scheinenden Tätowierungen bedeckt ist? Ist es das Spiegelkabinett, das seine Besucher mit furchtbaren Erkenntnissen zurücklässt? Oder ist es das Karussell, das Herzstück des Jahrmarktes, das auf eine unheimliche Weise in das Leben seiner Fahrgäste einzugreifen scheint? Je weiter die beiden Jungen in die geheimnisvolle Jahrmarktwelt vordringen, desto mehr geraten sie auch selbst ins Visier des Bösen, bis ein Entkommen fast zu spät ist.
Meisterhaft und fesselnd erzählt Science-Fiction-Altmeister Ray Bradbury eine in den USA der 1920er Jahre angesiedelte Horrorgeschichte rund um die Frage nach Gut und Böse, nach dem Erwachsenwerden und der Sehnsucht nach der Jugend. Ein Klassiker der fantastischen Literatur.

Mit 14 Jahren las Reinhard Kleist zum ersten Mal Ray Bradbury, ein Moment, der sich tief in seine Erinnerung eingrub. „Kaum ein Autor versteht es wie er, mit Worten solche intensiven stimmungsvollen Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.“ Vor allem Bradburys „Das Böse naht auf leisen Sohlen“ hat es dem Illustrator bis heute angetan: „Der verfluchte Zirkus, das magische Karussell, der goldene Herbst, in dem ein Junge die Schwelle zum Erwachsenwerden überschreitet. All diese Bilder stehen beim Lesen greifbar vor meinen Augen.“ Für diese Ausgabe hat Reinhard Kleist uns diese Bilder aufgezeichnet und Bradburys Figuren und den magischen Jahrmarkt für uns in Szene gesetzt. Kleists in schwarz-weiß gehaltene Illustrationen unterstreichen durch ihren starken Licht-Schatten-Kontrast die Stimmung des Romans, in der die Bedrohung einer bösen Macht am Anfang kaum wahrnehmbar, im Laufe der Erzählung immer klarer zum Vorschein kommt. Eine Hommage des Zeichners an den Lieblingsautor seiner Jugend.

Quelle: Staatsschauspiel Dresden