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BACH REVISITED – Festsaal im Coselpalais (Pianosalon Kirsten) | all events

 

Mit Bach assoziieren viele: leise dahingleitende Wassermassen, einige: von Strömungen getriebene Choräle, Orchesterwogen und Orgelklänge. Viele betrachten die Musik Bachs als die ultimative, höchste musikalische Kunst. So auch Klaus Schwärzler, Soloschlagzeuger beim Tonhalle Orchester Zürich, Professor für Schlagzeug an der ZhdK,  Benjamin Forster, Solopauker beim Tonhalle-Orchester Zürich und Tobias Forster Pianist und Arrangeur aus Dresden.

Nov 19, 2017 11:00
festival Jazztage Dresden 2017
details www.jazztage-dresden.de
all at Festsaal im Coselpalais (Pianosalon Kirsten)
Altmarkt (tram 1, 2, 4)
19/11/2017 11:00 19/11/2017 13:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de BACH REVISITED (Klaus Schwärzler, Benjamin Forster, Tobias Forster) Festsaal im Coselpalais (Pianosalon Kirsten) 38 DD/MM/YYYY
 

Wer ein klassisch, traditionelles Konzert mit Chorälen, Orgel und grossem Orchester, also ganz nach bachscher Manier erwartet, wird überrascht sein, statt Chor und Orchester: Marimbaphon, Vibraphon und Klavier vorzufinden. "Die Idee war es, Bachs Musik, wahrscheinlich die beste Musik die es für uns Klassiker gibt, durch neue Arrangements für zwei Perkussionisten und einen Pianisten spielbar zu machen." Benjamin Forster und Klaus Schwärzler beide kennen sich vom gemeinsamen Studium - wollten schon lange wieder einmal als Duo auftreten. Da natürlich, aus zeitgeschichtlichen und entwicklungstechnischen Gründen, keine Originalen Bachs für diese "moderne" Besetzung existieren, mussten neue Arrangements mit Werken von ihm als Grundlage geschrieben werden. Für dies bot sich Tobias Forster, meisterhafter Pianist und Arrangeur gerade zu an, zumal er auch gleich Benjamins Bruder ist.

So tritt dieses spezielle Trio als Schwerpunkt mit Stücken von Bach, wie zum Beispiel dem italienischen Konzert, das erste mal gemeinsam auf und kann sich auch gut vorstellen neben Bach, Stücke von anderen Komponisten auf ihre besondere Art und Weise zur Aufführung zu bringen.  "Wir sind immer noch am experimentieren und das macht dieses Projekt schlussendlich so interessant. Wir sind für alle Stilrichtungen offen. Ansprechen soll’s alle die gerne schöne und gute Musik haben – es ist für jeden was dabei und eine Chance, Instrumente wie das Vibra- oder Marimbaphon einmal von so nah erleben zu können. 

Das Konzert ist insofern nicht nur für Bachliebhaber eine hochspannende neue Erfahrung, als dass einige Stücke teilweise eine jazzig, manchmal sogar poppige Note erhalten haben. Wem die Musik Bachs, vielmals mit einem perfekt laufenden Schweizer Uhrwerk  verglichen, normalerweise zu technisch sein sollte, der sollte sich diese Gelegenheit auf eine neue Sicht der Handwerkskunst des Thomaskantors nicht entgehen lassen.

Getreu nach dem Ausspruch "Bach sollte nicht Bach, sondern Meer heissen." von Ludwig van Beethoven, laden wir Sie ganz herzlich zu einem besonderen Bacherlebnis ein. Ein Meer voller Stilrichtungen, Experimenten und Spielweisen. Halt eben einfach: Bach einmal anders!

quelle: jazztage-dresden