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1.7 – Societaetstheater | all events

 

1.7

 

Sollen Frauen ihre biologischen Fähigkeiten in den Dienst der Gesellschaft stellen, um die europäische Geburtenrate zu erhöhen? Die spielerische, humorvoll-lakonische Solo-Performance untersucht die Wahrnehmung des weiblichen Körpers in der heutigen Gesellschaft. Erzählt von Traditionen und Tabus, von klassischen Rollenbildern und Selbstoptimierung, vom Einfluss von Werbung und Medien, von Erwartungen und Enttäuschungen. Die Inszenierung entstand bei einer Residenz am Baryshnikov Arts Center in New York.
„Heute kommuniziert Schönheit nicht mehr allein Fruchtbarkeit und Gesundheit, also Informationen, die für die Erhaltung der Rasse notwendig sind, sondern verwandelt sich in eine ästhetische Sensation.“ (Gábor Szendi, Evolutionspsychologe) 
„Was sieht das Publikum wenn es auf der Bühne einen weiblichen Körper wahrnimmt? Was kann ein weiblicher Körper kommunizieren über die Rollen, die wir wählen, und die Rollen, die uns von der Gesellschaft aufgezwungen werden? Wie lässt sich ein weiblichen Körper in eine freie Form der Selbstdarstellung verwandeln?“
aus den Materialien zur Inszenierung

Zsuzsa Rózsavölgyi studierte an der SEAD in Salzburg und bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Von 2004 bis 2009 war sie Mitglied der Rosas Dance Company und arbeitete als Choreographie-Assistentin von Thierry de Mey. Im Moment strebt sie zwei weitere Abschlüsse an der Budapester Tanz Akademie und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien an.

Quelle: Societätstheater